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15.Etappe: Nouackchott - St.Louis

Ab jetzt fahren wir im Konvoi und keiner wird zurückgelassen.

Auch nicht die “Äffes mit Käffes” mit ihrem Golf. Das Unglück lässt sie einfach nicht los.

Heute früh kurz nach Nouackchott fielen sie in das größte Schlagloch weit und breit. Der rechte vordere Reifen bzw. dessen Felge war der Leidtragende.

 

 

Aber kein Problem. Fix den Reifen gewechselt und weiter ging es.

 

 

Das sollte nicht das letzte Schlagloch sein. Aber die meisten Rallyeboliden schlängelten sich gekonnt Drumherum.

Erst noch Strasse und dann (beim zweiten Versuch) ...

 

 

... abbiegen auf die Abkürzung zum Damm.


Ehemalige Rallyeteilnehmer wissen - jetzt wird es noch mal so richtig dreckig.
Aber, welch eine Überraschung, das ist doch Asphalt unter unseren Rädern! Die Strasse, an der schon seit Ewigkeiten gebaut wird, ist wohl fertig geworden.

 

 

Die Freude währte nicht lange und schon mussten wir doch wieder runter vom Asphalt und alles war wie immer - Rallyefeeling pur.

 

 

Frei nach dem Motto “eat my dust” düsten wir dem Staub des vorausfahrenden Rallyeboliden hinterher.

 

 

Dann weiter auf den Damm durch den “Parc National du Diawling” bis zur Grenze Mauretanien /Senegal.

Hier wurde Team “Taubenheimer 2” das zweite große Loch des Tages zum Verhängnis.
Mit vollem Speed nahm der Mitsubishi mit den Vorderrädern das Loch frontal und blieben schließlich mit den Hinterrädern drin stecken.

 

 

Dadurch wurde die Vorderachse leicht nach hinten verschoben und bevor es weiter gehen konnte musste der Rallyebolide auf die Streckbank.

 

 

Hinten ein Jeep, vorne ein Jeep, in der Mitte ein Mitsubishi und am Ende war die Achse wieder in etwa da wo sie vorher war.

Erst mal konnte es weiter gehen. An der Grenze wurde noch ein bisschen gehämmert um den Abstand zwischen Reifen und Radkasten zu erhöhen, denn am Reifen hatte sich schon eine Schleifspur gebildet. Die “Autostreckbank” war wohl noch nicht genug.

 

 

Vielleicht kann der Schaden ja morgen am Ruhetag in St.Louis vom einheimischen Schrauber unseres Vertrauens vollständig behoben werden.

Der Grenzübertritt war dann relativ schnell vorüber (Aus- und Einreise ca. 3 Stunden) und das heutige Etappenziel rückte schon in Sichtnähe.

 

 

In St.Lous wussten wir es dann - wir sind in Schwarzafrika.
Durch den mehr als dichten Abendverkehr schoben wir uns Schritt für Schritt gen Hotel /Camping “Dior”. Vorbei an Eselskarren, bunten Bussen, Pferdekutschen, Fischerbooten, sehr alten und neuen Autos, Schlangen von LKW`s und Taxis. Überall wuselten bunt bekleidete Mensch herum. Immer wurde uns (knapp 45 Rallyeboliden im Konvoi) so weit wie möglich Platz gemacht, sogar eine Pferdekutsche schaltete in den Rückwärtsgang (wo der wohl ist?).

 

 

Schließlich hatten wir es geschafft und noch ehe alle ihr Hotelzimmer oder ihr Zelt bezogen hatten konnte man schon die ersten Rallyepiloten mit einer gekühlten Gazelle in der Hand beobachten…

 

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Kommentare: 1

Kommentar von norschl // 27.11.2013

Autostreckbank - geht nicht, gibt's nicht, oder?! Diese Rallye-Schrauber...

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