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2.Etappe: Mulhouse - Nimes

Los ging es am frühen Morgen bei Nebel … aber dann, kurz vor Lyon, endlich der lang ersehnte wärmende Sonnenschein. Zaghaft erst versuchte sich die Sonne durch den Nebel zu kämpfen um sich schließlich gegen ihn durchzusetzen!

Die meisten der Teams folgten der im Roadbook beschriebenen Route und bewegten sich mehr oder weniger schnell gen Süden.

 

 

Man traf sich auf Parkplätzen, freundete sich mit Truckern an und die “Wüstenscorpione” (Team 339) entdeckten die nagelneuen Audis der Scorpions (deutsche Altrockerband).
Auch etwas Sightseeing wurde betrieben.

 

 


Etwa bei Lyon dachte Michael von den “Wüstenscorpionen” er hätte einen Platten und fuhr auf den Seitenstreifen… bei näheren hinschauen entpuppte sich der Platten als ein gelockertes Rad … die Ursache war ein gebrochener Radbolzen. Kurzer Hand wurde das Rad wieder befestigt und es ging mit nur noch drei Radbolzen weiter. (laut “Schrauber” Torsten ist das auch kein Problem)

 



Am Abend trafen sich dann viele der Teams wieder im F1-Hotel, diesmal in Nimes.
Auch einige, die gestern nicht in Mulhouse waren oder in einem anderen Hotel. Und so kann heute erst berichtet werden was die “Furchtlosen” (Team 225) gestern in einer freundlichen Werkstatt in Deutschland erlebten.

Alles begann auf einem Parkplatz … Nach dem Aussteigen lag ein “seltsamer” Geruch in der Luft und Ralle entdeckte Öl auf der Stoßstange. Die Ursache war schnell erforscht - der Übeltäter war ein verrosteter Getriebedeckel. Ihr erste Gedanke war - ich zitiere: “Sch… , Große Sch…!” Ein ADAC-Mitarbeiter war (zufällig) schnell zur Hand, welcher eine Werkstatt empfahl. In besagter Werkstatt konnte das Problem schnell gelöst werden (Deckel kleben).
Mit der anschließenden Ölstandskontrolle begannen die Probleme aber erst. Vom Lehrling wurde aus Versehen eine falsche Schraube gelöst - es war die Schaltgestängeschraube - und damit verloren die “Furchtlosen” ihren Rückwärtsgang für immer. Frei nach dem Motto “Vorwärts geht’s immer, Rückwärts nimmer”… begann Ralle nach der Reparatur (selbst durchgeführt in besagter Werkstatt) euphorisch die erste Probefahrt, von der er mit finsterer Miene zurückkehrte. Erst ein zweites Öffnen und eine Getriebemodifizierung (gebohrtes Loch) ermöglichte die Weiterfahrt mit (nun nur noch) Vorwärtsgängen!

 



Bei einem gemeinsamen Abendessen einiger Teams in der Nähe des Hotels wurde ein weiteres Kennenlernen zelebriert. Und beim anschließenden Schwof vorm Hotel wurde der zweite Rallyetag beschlossen.

Extra-Blatt: “Team Berlin” (Team 340), die wir zuletzt in Hohnstein sahen wurden heute von “Org” Torsten gesichtet. Bei einem kurzen Plausch erfuhr er  was dem Team in Zürich, wo sie wegen eines Rockkonzertes Station machten, passierte … und schon steht´s im Netz.
Nach dem Konzert vermissten sie ihr Auto. Ups! Nach einer kurzen Schrecksekunde stellte sich heraus, das es abgeschleppt wurde. Um es wieder zu bekommen sollte sie 450 Schweizer Franken zahlen. Nach zähen Verhandlungen (auch mit Hilfe eines Züricher Freundes) konnten sie den Preis für einen 1988iger VW Passat mit Berliner Kennzeichen auf 150 Schweizer Franken drücken. Und so werden wir sie wohl spätestens in San Roque wieder sehen.

 

 

Hier bei der Kühlwasserkontrolle


Wichtig:

An all die fleißigen Kommentarschreiber - dank dem "Schreibbaer" der traurig in Magdeburg sitzt sollten jetzt auch die Komentare auf der Tagebuchseite erscheinen! Bitte nutzt sie rege, wir freuen uns immer über Lebenszeichen aus Deutschland oder sonst woher!

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Kommentare: 5

Kommentar von Tobi // 14.11.2011

Liebe Gemeinde...
leider konnte ich ja doch nicht ( aus familiären Gründen ) nach Mulhouse kommen, obwohl es ja quasi für mich auf dem Arbeitsweg liegt, sorry! Daher konnte ich auch nicht die Ersatzteile-Tüte an das CX-Team übergeben, aber ichd enke die CX-Basis hat die Jungs perfekt ausgerüstet! Die Kühlbox kann gerne von den fantastischen Orgs benutzt werden und dann findet Heinz sicherlich gefallen da dran ( und ich komme die dann irgendwann in Gambia abholen ) ;-) ! Wir wünschen allen Team eine wunderbare und problemlose Reise ! Liebe Grüsse, SWAT

Kommentar von Ingo Schindler // 14.11.2011

Ich beglückwünsche den Meister zur erfolgreichen Getriebereparatur,Rolf sei tapfer- guten Reise

Kommentar von Bonny // 14.11.2011

An Team Die Furchtlosen (Ralle und Kalle) ich hoffe mal das die weitere Fahrt ohne Pannen weiter geht! Bei uns wirds immer kälter.Bei euch wirds warm sein...(ihr habs gut) !

Kommentar von Nora // 14.11.2011

Auch ich wünsche allen Teams und natürlich auch den Orgs viele schöne Etappen. Aber ein paar Reparaturen, Pannen, abgefahrene Erlebnisse müssen schon sein - sonst hat Peggy als Schreibärin ja nichts zu berichten (Peg, machste supi!). Ich freue mich auf die tägliche News, liebe Grüße von der (traurig) Daheimgebliebenen.

Kommentar von Komander // 15.11.2011

Freu mich schon aufs Mitlesen! Alles Team viel Glück und gutes Vorankommen!

Sebastian vom Großteam Jumbo Pott für Africar, März 2010

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