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7.Etappe: Marrakech - Aglou Plage

…die Fahnen hingen natürlich nicht für uns überall, sondern für den morgigen Unabhängigkeitstag, aber das Wetter war wie für uns gemacht.

 

Am frühen Morgen machten sich verschiedene “Reisegruppen” auf den Weg um den Tizi n Test zu bezwingen - einen 2100 Meter hohen Pass.
Der direkteste Weg, aber auch der höchste über den Atlas nach Aglou Plage.

 

Kurz nach 7 Uhr starteten die Teams “Klappperkiste”, “Poisentaler”, “ Sachsenescort e”, “deswerdschowern” und “Brumen Bridge” als erstes.

 

 

Es ging langsam immer höher (ab und zu auch wieder etwas bergab) über Serpentinen bis zum Tizi n Test.

 

 

Unterwegs wurde noch ein kurzer Stopp bei der Moschee Tin Mal gemacht.

 

 

Die aus dem 12.Jahundert stammende Moschee gilt als Keimzelle des Almohadenreiches. Sie ist/wird von einer deutschen Firma restauriert und ist als eine der wenigen Moscheen für Nichtgläubige zugänglich (10Dh).

 

 

Nach der Besichtigung wurden in der Ferne die ersten dichteren Wolken gesichtet. Und je höher es ging um so grauer wurden die ursprünglichen Schäfchenwolken bis sie zu schwarzen Schaf(Wolk)en wurden.

Langsam verschwanden die Boliden im Dunst der Wolken und auf dem Pass war die Sicht dann leider Null.

 

 

Als Entschädigung gab es am Kamin im Restaurant das leckerste Berberomelett was man sich vorstellen kann.

 

 

Auf dem Tizi n Test tauchten dann nach und nach die anderen Reisegruppen aus dem Wolkendunst auf. Unter anderen die Teams “Desergolf”, “Stahlkocher”, “M&M extrem”, “ MC Oberwiera“ und das “Rallye Team Sunshine”.

 

 

Das Team “MC Oberwiera” hatte unterwegs (als noch die Sonne schien) sogar Zeit für etwas Crossgolf, ein auf der Rallye scheinbar immer beliebter werdender Zeitvertreib.

 

 

Dann schraubten sich die Serpentinen langsam wieder abwärts und zum Glück kam auch die Sonne wieder zum Vorschein.

 

Mit dem Untergehen dieser (kurz vor Etappenziel) kam aber leider das schlechte Wetter zurück, diesmal mit Regen.

 

Vor allem Christian vom “Wild Friends Team” bekam das zu spüren. Er hatte sich heute mal für nur zwei Räder entschieden.

 

 

Auf seiner Suzuki DR650 RSE ritt er heute über die Route nach Essaouira, weiter nach Agadir und schließlich bis zum verregneten Aglou Plage.
Natürlich immer in Begleitung seiner wilden Freunde im Mercedes-Bus (Gudrun zeitweilig auch mit auf dem Motorrad).

 

Nach dem Regen wurde es natürlich ziemlich kalt auf dem Moped, aber mit einer Mülltüte konnte dem abgeholfen werden.

 


Auch die “Neutrinos” wählten die Route über Essaouira.

 

Bei einer Polizeikontrolle wurden sie angehalten, obwohl sie sich keiner Schuld bewusst waren.
Es stellte sich heraus das der Polizist einfach nur Durst hatte - er wollte eine Flasche ...
Über die 1Liter-Flasche ... die er dann in der Hand hielt war er ziemlich erstaunt, gleichzeitig aber auch glücklich und Winfried und Michael durften weiter fahren.

 

 

Eine weitere Möglichkeit den Atlas zu bezwingen ist die Route durch das Paradies Valley.
Die “Allgäu Crossranger” taten genau dies.

 

Oft unterschätzt ist die Fahrt durch das Paradies Valley nicht weniger aufregend als über den Pass Tizi n Test. Auch hier geht es über den Atlas, auch hier geht es erst bergauf, bergab und wieder bergauf und bergab über Serpentinen bis man schließlich im Paradies Valley ist, welches seinen Namen durchaus verdient hat.

 

 

Palmen säumen die Straße und mitten durch das Tal fließt ein Fluss mit mal mehr und mal weniger Wasser.

 

Gemäß ihres Teamnamens sind sie auch ein Stückchen durch ein Flussbett gefahren.

 

Außerdem haben sie ein paar Kinder glücklich gemacht mit geschenkten T-Shirts.

 

 

Morgen verlassen wir das grüne Marokko und es geht in die Westsahara. Aber jetzt ist erst mal die Zeit für eine Mütze Schlaf…

 

PS: Von den beiden “Weitzgrund Banjul express” Teams hören wir morgen wieder und vielleicht, jetzt wo es nur noch eine Straße in Richtung Dakhla gibt, treffen wir sicher auch die anderen (noch nicht oder kaum erwähnten) Teams wieder.

 

PS2: Noch nicht berichtet wurde auch über das Pech der “Stahlkocher”. Eine Schraube des hinteren Axialgetriebes hatte sich gestern ca. 100 km vor Marrakech gelöst und war in das Getriebe gefallen.

 


In einer Werkstatt machten sich Herbert und Peter selbst ans Werk. Die holten die Schraube wieder heraus und setzten eine neue ein. Anschließend bastelten sie aus dem Fußableger eine neue Dichtung.


 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 4

Kommentar von Holger und Ines Einhorn // 18.11.2012

Hallo Falk vom Orgt.
wo fährt den mein alter Benz von Mittelsaida ( Becker-Umwelt.)lass dich mal fotografi'ern
Mfg Holger und Ines

Kommentar von Michaela // 18.11.2012

Liebe Grüße aus Dresden, Gute Fahrt...

Kommentar von RZ // 18.11.2012

...so nun hat es auch Team Vectrator erwischt...technische Probleme...aber wenn so ein Axialgetriebe kein Problem darstellt (Respekt!), dann kann der Kühlwasserverlust auch nicht so problematisch sein...Viel Erfolg!

Kommentar von Verena // 19.11.2012

wir freuen uns täglich über die bilder.... natürlich liebe grüsse an schwarzwaldexpress

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