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6.Etappe: Briech - Marrakech

Viele nutzten die Autobahn um schnell und sicher ans Etappenziel zu kommen.

Dabei konnte Ungewöhnliches beobachtet werden.
Während in Europa die Autobahnen ausschließlich von Kraftfahrzeugen genutzt werden (dürfen), sieht man hierzulande auch Fahrradfahrer, Fußgänger und Tiere die sich quer, in Fahrtrichtung oder entgegen eben dieser fortbewegen.

Und das alles, obwohl die Polizei doch recht zahlreich vertreten ist. Auf der Autobahn kann es schon mal passieren, dass man unvermutet aus seinem 120km/h-Wahn gerissen wird und urplötzlich gestoppt oder zumindest ausgebremst wird, weil es einen anderen armen Verkehrsteilnehmer erwischt hat.

Auch schien es heute so, als wäre wieder eine frische Wagenladung Geschwindigkeits-Lasergeräte in Marokko ausgekippt worden. Oder war heute der “Tag der Geschwindigkeitsmessung“?
Jedenfalls stand gefühlt alle 10 km ein Polizist mit einem solchem Gerät auf der Jagt nach Verkehrssündern am Straßenrand.

Natürlich gab es auch die Möglichkeit über Landstrassen nach Marrakech zukommen. Dafür musste man aber eine späte Ankunft auf dem Campingplatz in Kauf nehmen.

Das Vorwärtskommen auf den Landstrassen war doch sehr mühsam.
Dafür hatte man so aber die Möglichkeit schnell mal an den Strand zu fahren um “Im Sand fahren” zu üben (ist aber unlauterer Wettbewerb!), wie es Team “Desert Patrol” tat.

 

 

Auch am Strand waren die beiden “Yolo”-Teams. Aber aus anderem Grund.
Sie spülten sich den Lixus-Staub ab (dort waren sie nämlich vorher), indem sie in die Fluten sprangen. Keine Warmduscher jedenfalls! Die Lufttemperaturen luden zwar zum Baden ein, das Wasser war aber bestimmt bitterkalt.

 

 

Die Ausgrabungsstätte Lixus (ein um 1100 v. Chr. gegründeter Handelshafen) lockte auch noch andere Teams an, zum Bsp. Team “HDD+”.

 

hier die beiden "Yolo"-Teams




Einen Abstecher wert war auf alle Fälle auch die Altstadt von Rabat, eine der Königsstädte.
Team “Desert Patrol” wagte es und stürzte sich mit seinem Nissan Patrol ins Stadtgetümmel.

 



Eine neue Erfahrung ganz anderer Art machte Brigitte von Team “Marzipanbande 1”. Bei Tempo 100 platzte ein Reifen. Aber ganz souverän meisterte sie die Situation. Erst später mit etwas Zeitverzögerung spürte sie den Schreck.

 


Ihr Ssangyong Musso verlor im Übrigen heute nicht nur ein Reifen, sondern gleich zwei. Der zweite Reifen musste aus reinen Verschleißgründen gewechselt werde.

 

so kann ein geplatzter Reifen aussehen

Wer heute die eine oder andere Raststätte anfuhr, traf dort mit großer Wahrscheinlichkeit Team “WML” an.
Sie bewältigten die heutige Etappe häppchenweise. Alle 100 km mussten sie Wasser nachfüllen. Wir erinnern uns - die Wasserpumpe ist defekt.

 

 

Peter und Konstantin hatten jedoch Gesellschaft und so wurde es ihnen nicht langweilig.

Morgen, am ersten Ruhetag, soll nun endlich die Wasserpumpe repariert werden.

Auch Team “Bärbel von der Post” hat morgen “Werkstatttag”. Vorne links ist die Blattfeder platt.
(Für alle sächsischen Tagebuchleser - bladde Bladdfeder vorne links.)
Team “Marzipanbande 2” hat ein ähnliches Problem. Und so ist am Ruhetag dann doch nicht so viel Ruhe wie wir gern hätten.

PS: Nicht alle Teams sind in Marrakech. Der Rest ist in alle Marokko-Winde verweht und bewegt sich abseits der Roadbookstrecke. Aber spätestens in Dakhla werden wir sie alle wieder sehen.

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