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8.Etappe: Aglou Plage - Laayoune

Heute ging es nun weiter Richtung Laayoune in der Westsahara (Marokko).Erst Richtung Sidi Ifni (immer mal gab es einen Blick auf die Steilküste), dann über die grünen Hügel (ein letztes mal Serpentinen) bevor es dann immer auf der N1 (mehr oder weniger parallel zur Atlantikküste) zum heutigen Tagesziel ging.
Ab jetzt begleitet uns eine völlig neue Landschaft (Wüstencharakter) und wir “reiten” immer dem Sonnenuntergang entgegen!



Die Teams machten sich in ihrer gewohnten Reisegruppenzusammensetzung auf die ca. 550km.

Die "Gambian Geckos” hatten kurz hinter Guelmin ein paar Schrecksekunden als sie plötzlich ein klapperndes Geräusch hörten - die Kupplung oder gar das Getriebe - nein Gott sei Dank war es nur ein lockeres Staubschutzblech. Drei Hammerschläge und das Geräusch war weg!

 

hier mit den KaRo racing Team vor den Kamelen

 

Vor Tan-Tan dem offiziellen Tor zur Westsahara trafen sie auch wieder auf einige Teams die gestern noch an den bemalten Felsen waren und nicht in Aglou Plage übernachteten.

Ein Zwischenstopp in Tan-Tan zum obligatorischen Foto mit den (Stein)-Kamelen durfte natürlich nicht fehlen.

Und auch das berühmte Stoppschild in Tan-Tan (die ehemaligen Rallyefahrer werden es wissen) spielte heute wieder einmal eine Hauptrolle. Es erwischte die “Sachsenoldies”, die “Schatzsucher” und die “Gambian Geckos” gemeinsam mit dem “KaRo racing Team”. Die marokkanische Polizei hat also auch heute wieder an uns verdient.

Noch mal für alle zukünftigen Rallyefahrer - man sollte nach dem stoppen im Kopf bis 20 zählen und dann erst weiterfahren!

Nach Tan-Tan gab es dann auch die erste Einsandung - Verena vom Team “Mantelflicker ½" gebührt der Preis. Konnte es wohl nicht erwarten!

Der Tag wurde beschlossen mit der ersten offiziellen Off-Road Strecke - 4,5km zum Camp “Luc”.


So nach und nach trudelten die Teams ein. Die “Schildbüger” jetzt mit einem total neuem Klang der Rallyefeeling aufkommen lässt. Heute morgen kurz nach dem Start fiel (nicht ganz plötzlich und unerwartet) der Auspuff ab. Aber ganz schnell war etwas Draht zur Hand und der Auspuff war wieder dran - erst mal behelfsmäßig. Morgen soll er in Laayoune angeschweißt werden.

Am Abend gab es dann noch mal Kamel - diesmal zum Essen!

 

PS: Bei Team "Desert Eagle" war die Kupplungsreparatur gestern in Taroudant erfolgreich (das defekte Teil wurde ausgewechselt) und die Fahrt konnte weiter gehen.

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 3

Kommentar von Gemürr // 21.11.2011

Hallo Kinder!
Da habt ihr diese ewig lange und öde Strasse geschafft.
Aber wie man liest ist ja trotz alldem immer was los.
Danke also wieder dem unermüdlichem Tagesberichterstatter-(in)?
Na dann auf zu echten Kamelen und ohne grössere Pannen.
Es grüssen eure Ollen

Kommentar von Ein bischen Spaß // 21.11.2011

Ein Mann reitet auf einem Kamel, das am Ende seiner Kräfte ist, durch die Wüste. Irgendwann bleibt das Kamel stehen und ist auf keine Weise zum Weitergehen zu bewegen. Da sieht der Mann ein Schild, darauf steht: Kamelwerkstatt. Der Mann steigt ab und zerrt das Kamel mühsam zur Werkstatt. Der Kamelmechaniker läßt sich den ''Schaden'' beschreiben, überlegt, dann sagt er: "Das kriegen wir in den Griff. Führen sie das Kamel bitte rückwärts an diese Rampe."
Nachdem dies geschehen ist, nimmt der Kamelmechaniker zwei Backsteine, und mit voller Kraft haut er damit von beiden Seiten gegen die Klöten des Tieres. Wie ein Blitz fliegt das Kamel davon. Der Mann ist beeindruckt.
Irgendwann ist das Kamel am Horizont entschwunden, der Mann sagt: "Alles gut und schön, aber wie komme ich jetzt an mein Kamel?"
Der Mechaniker überlegt, dann sagt er: "Das kriegen wir in den Griff. Kommen sie bitte rückwärts an diese Rampe!"

Kommentar von Sebastian // 21.11.2011

Bisher war ja alles gut - bis Marrakech sind wir auch ohne Rallye gekommen. Aber ab jetzt zerfrisst mich der Neid. ;)

Viel Spaß euch allen und immer ein Handbreit Sand unter dem Reifen!

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