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14.Etappe: Strand - Nouackchott

Was macht man an einem Tag am Strand. Ausschlafen. Frühstück am Strand. Baden. Briefing mit nassen Füßen. Gruppenfoto am Atlantik. Braten in der Sonne. Ballspielen. Das „A-Team“ suchte einen Fahrzeugschlüssel oder eine sonstige Möglichkeit ihren VW Bus zu öffnen, denn sie standen vor verschlossener Tür (später sollte sich noch ein weiteres Team ausschließen).

 

Und dann kam die Flut. Manch Bolide wurde gar zur Insel. Einige versuchten ihr Fahrzeug vor dem nassen Element zu schützen. Die „Desert Taxis“ bauten sich einen Desertwall. Andere zerrten ihr Blechzelt noch etwas weiter hoch in den Tiefen Sand. Die meisten aber ließen es einfach laufen.

 

Auch ein paar Zeltebewohner hatten zu nah am Wasser gebaut.

 

Aber irgendwann ging die Flut dann doch zurück. Zeit für uns das Lager zu verlassen.

 

Die Rallyeboliden wurden aus dem Sand gebuddelt und wir düsten am Strand entlang in Richtung Nouackchott.

 

In einem Fischerdorf ca. 100 Straßenkilometer vor Nouackchott verließen wir den Strand.

Über die längere Düne (Strandabfahrt) schafften es nicht alle auf Anhieb, aber mit vereinten Kräften hatten schließlich alle Rallyefahrzeuge wieder festen Grund unter den „Füßen“.

 

Mit ordnungsgemäßen Luftdruck auf den Reifen erreichten wir am Abend Nouackchott.

 

PS: Letzte Nacht leckte die Flut auch schon an den Rädern unserer Rallyeboliden. Aber nicht nur das. Unser Lagerfeuer wurde überschwemmt und fast komplett gelöscht. Zeltschläfer schliefen im Nassen und merkten es nicht. Und es wurde gefeiert: „Juhu wir sind am Strand“. Bengalische Butterbemmen wurden abgefeuert (Feuerwerksrakete waagerecht über das Wasser geschossen unter mehrmaligen Aufklatschen auf der Wasseroberfläche verpufft). Sylvesterraketen flogen in die Luft und uns fast um die Uhren. Ein bisschen Alkohol war auch im Spiel.

 


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