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Ruhetag in Nouackchott

Alle die Glück hatten konnten heute ausschlafen, nach dem Frühstück am Strand relaxen, baden gehen, im Wasser surfen oder Ball spielen. Dann irgendwann Mittag essen, ein Nachmittagsschläfchen halten, dann wieder baden, in der Sonne brutzeln, ein Buch lesen oder in die Stadt gehen auf Sightseeingtour.

 

 


Ein rundum gelungener und fauler Tag also.


Die weniger vom Glück Gesegneten mussten heute, im ungünstigsten Falle unausgeschlafen, in die senegalesische Botschaft fahren, um ihr online beantragtes Visa abholen.

 

senegalesische Botschaft


In 15er Gruppen machten sich die Rallyeteilnehmer auf den Weg nach Nouackchott (der Campingplatz befindet sich ein paar Kilometer und zwei Policestopp`s vor der Stadt) zur Botschaft.

 

Policestopp


Die ersten 5 hatten ihr Visum eine Stunde später in der Tasche. Da noch über 50 Rallyeteilnehmer ihre Visa brauchten, kann man sich vorstellen wie lang der Tag noch für einige wurde.


Erschwert wurde alles noch dadurch, dass auch Passbilder und Passkopien benötigt wurden (nicht alle hatten das dabei). Aber Dank Salek konnte zumindest dieses Problem schnell gelöst werden.


Gott sei Dank konnten in der Botschaft immer zwei Personen gleichzeitig bearbeitet werden und so hatten die letzten ihr Visum ca. 17:00 Uhr. Morgen können sich also alle auf den Weg in den Senegal machen.


In der Botschaft traf man auch alte Bekannte wieder. Afrikareisende, denen wir schon in Dakhla (ein motorradfahrender Rastatyp) oder an der Grenze zu Mauretanien (ein britischer Radfahrer) begegnet sind. Oder neue Bekannte (zwei Esten, die mit Amphibear, einem Amphibienfahrzeug auf Weltreise sind). Auch gab es im Botschaftsgebäude ein freies wifi für alle Internetsüchtigen.


So konnte man sich die Wartezeit etwas vertreiben.


Fazit: Es wird wärmstens empfohlen, das Visum in Berlin direkt in den Pass kleben zu lassen (für alle zukünftigen Mitreisenden)! So verschafft man sich einen relaxten Ruhetag. Und wenn der sogar mal ausfallen würde z.Bsp. weil es in der Wüste länger dauert, könnte ein nur online gemachtes Visum  zu einem echten Problem werden.


Einige machten sich auch ohne das Visum zu benötigen auf den Weg in die Stadt. Nouackchott ist eine zwar nicht schöne aber sehr interessante Stadt.

 

hier die Marzipanbande und Co.


Es wird sehr viel neu gebaut, nicht immer fertig. Es gibt sehr viele ärmliche Hütten und daneben schicke Villen. Neben den neuesten Automodellen sieht man Fahrzeuge (in Betrieb), die in Deutschland maximal noch auf dem Schrottplatz zu finden sind. Mitten in der Stadt kann man dörfliche Szenen beobachten. Man sieht bunt bekleidete Schwarzafrikaner und Mauren in ihren blauweissen Bubu. Die Gegensätze zwischen arm und reich sind deutlich sichtbar. Und das alles wird eingerahmt von Schmutz überall.


Vor dem, wiederum, leckeren von Einheimischen zubereiteten Abendbrot wurde noch schnell der Kühler von Salek`s Auto von unseren „Schraubern“ repariert.

 


Kleiner Freundschaftsdienst, denn Salek hatte wieder alles für uns vorbereitet. Einen wirklich sehr schönen, direkt am Meer gelegenen Campingplatz mit Vollverpflegung. Und der Botschaftsbesuch war auch angemeldet. Danke von uns allen.

 


PS1: Manch einer hat sich vielleicht gewundert warum Org Torsten in den letzten Tagen von allen Teilnehmern die Plasteflaschen gesammelt hat. In Nouackchott gibt es ein von Franzosen ins Leben gerufene Projekt. Frauen sammeln die überall herumliegenden Plasteflaschen und anderen Plastikmüll. Diese werden eingeschmolzen und daraus dann verschiedene Gebrauchsgegenstände hergestellt. So verdienen sie Geld und können ihre Kinder und ihre Familie ernähren.

 

 

 

PS2: Unter den Bildern des Tages befinden sich noch mal viele, viele, viele Bilder der letzten Tage aus dem größten Sandkasten der Welt. Weitere folgen aus St.Louis am Ruhetag.

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



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