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Tag 15, 9.4.: Laguna Santa Rosa - Laguna Verde.

Tag 15, 9.4.: Laguna Santa Rosa - Laguna Verde.

Die Nacht war kalt, sehr kalt nur nur zehn Leute konnten-nach einem herrlichen Abend mit Spargel-Gemüsesuppe, Lagerfeuer und Mundharmonikaklängen in der Schutzhütte schlafen.Wir anderen liessen uns draussen den Wind um die Nase blasen; waren aber die ersten, die den farbenfrohen Sonnenaufgang über der Lagune mitverfolgen konnten.
Und spätestens hier müssen wir einen Fehler im Roadbook einräumen, denn folgender Hinweis fehlte hier: "Vorsicht vor schuhestehlenden Füchsen"! Und tatsächlich wachten zwei Challenger mit je einem Schuh vor dem Zelt weniger auf. Wilde Füchse, die sich nahe an unser Refugio heranwagten (in der Hoffnung auf ein abfallendes Würstchen), schleppten Schlappen und Wanderstiefel mühevoll in ihre Bauten.
Immerhin haben wir einen wiedergefunden...und noch so manch andere fremde Schuhe ebenfalls; nur einen unsrigen nicht mehr....

Über Schotterstraßen gings weiter zur chilenischen Grenzstation.
Hier treffen wir auch wieder auf unsere "Abtrünnigen", mit dem Papier-Problem.
Nach diesem Stopp hier, sind wir aus Chile ausgereist und dürfen uns, gegen Genehmigung, noch einen weiteren Tag in Chile aufhalten, bevor wir nach Argentinien einreisen.
Wüstenlandschaft begleitet uns; in Tälern verlaufen kleine Flussläufe und lassen hohe Gräser gedeihen- ein frühlingshaftes Farbenspiel.
Kurz ist die heutige Etappe und wir biegen am frühen Nachmittag auf die Zielgerade zur Laguna Verde ein und diese überrascht uns mit ihrem eindrucksvollen türkisgrünen Anblick; vor Bergkulisse.
Und während die einen Zelte errichten und mit dem Kochen für alle beginnen, fahren sich andere einige Reifen platt - bei dem Versuch, möglich weit zum 6000der Ojos de Salado hinaufzufahren (einige schaffen es auf über mehr als 5300 Meter).
Zwei von uns sind besonders mutig und wagen sich in die eisigen Fluten der Lagune, bevor ein weiters Mal Lagerfeuer und lecker Abendessen ruft.
So langsam werden unsere Ersatzreifen knapp.
Leute-fahrt ein bisschen weniger wild, sonst wirds eng!

Wir sind 4200 Meter hoch heute Nacht. Einige von uns haben ein wenige Muffensausen vor der kommenden Nacht: wird der dünne Schlafsack die erwartete Kälte aushalten?

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