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Tag 22 Everest Challenge

Der Zug ruft. Der heutige Vormittag steht im Zeichen des Packens und Einkaufens. Um 13 Uhr startet unser Zug nach Peking. 43 Stunden werden wir unterwegs sein.
In sogenannten Softbed- Abteilen.
Wir sind gespannt - wird uns die Höhe etwas ausmachen? Der Zug ist vorsorglich in jedem Abteil mit Sauerstoffmasken ausgerüstet. Aber nach unserem Besuch im Everest Basecamp sollten die Höhenmeter auf der Strecke eigentlich kein Problem mehr sein.
Voll bepackt mit den letzen Souvenirkäufen, mit Tüten voller Verpflegung und unserem eigentlichen Gepäck stehen wir Punkt 12 Uhr vor unserem Hotel.
Wir steigen ein in den Bus, der uns - mangels eigener Jeeps - zur Zugstation fährt. Sonne, 25 Grad - Lhasa verabschiedet sich von seiner herrlichen Seite von uns.
Der erste Blick auf die Zugstation Lhasas beeindruckt uns: schick und neu und ein bißchen wie ein moderner Potalapalast sieht sie aus.
Und Sicherheitskontrollen wie am Flughafen: keine Messer dürfen mit, keine Gaskartuschen. Kartuschen haben wir sowieso bereits verschenkt; Messer schmuggeln wir - schließlich sollen unsere letzten Salamivorräte während der Fahrt fallen.
Ohne Trolli und ohne Rolltreppen buckeln wir unsere Gepäckmassen in unseren Waggon Nummer sechs.
13:45 Uhr - und los geht’s.

Bequeme Doppelstockbetten erwarten uns und auch ein richtiger Restaurantwagen. Wunderbar. Die Zeit vergeht im Fluge, schließlich müssen endlich Postkarten geschrieben und Bücher gelesen werden. Bisher waren wir tagtäglich zu beschäftigt.
 

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