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Tag 23 Everest Challenge

43 Stunden sind schon eine lange Zeit.
Wir haben gut geschlafen in unseren engen, aber gemütlichen Abteilen. Kekse mit Honig oder aber (tapfer) chinesischen Instantnudelsuppe gibt es zum Frühstück. In jeden Waggon gibt es hierzu einen kleinen Boiler, wo wir uns jederzeit heißes Wasser holen können.
Wir beobachten, wie die Landschaft mit 100 Stundenkilometer vorbei zieht. Ab und zu erkennen wir einen Bahnübergang wieder, an dem wir lange gewartet haben, sehen uns wohlbekannte Brücken und Dörfer. Erst nach Xining fahren wir durch Gegenden, die wir mit unseren Jeeps nicht passiert haben.

Eine Zugfahrt mit Chinesen ist gewöhnungsbedürftig - sind doch deren Sitten und Gebräuche ziemlich anders als unsere: es wird gespuckt und gerülpst, morgens um 6 Uhr wird laut geschrieen und gelacht. Die Klos und Waschbecken werden immer dreckiger und überschwemmter. China - eine so ganz andere Kultur.
Was wohl an uns Langnasen kritisiert wird? Ist Naseputzen unhöflich?

Morgen früh um 8 Uhr werden wir in Peking eintreffen.
Dann rufen ein letztes Mal die faszinierenden Sehenswürdigkeiten Chinas: die große Mauer, die verbotene Stadt und die berühmte Pekingente.

All das, wenn wir die weiteren 20 Stunden chinesischer Zugfahrt überstanden haben.
Die Aussicht auf umgebenden 6000 Meter hohen Berge ist einmalig.

Die Himmelsbahn, wie die Chinesen die höchste Bahn der Welt nennen ist nahezu ein Denkmal der chinesische Baukunst; eine Verlängerung der Bahn ist sogar bis Nepal/ Kathmandu geplant. Wenn alles fertig ist, soll sie bis 400 km/ h schnell fahren.
“Vorsprung durch Technik”

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