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Tag 3 Tongoy - Pan de Azucar

Tag 3; 28.3.. Tongoy-Pan de Azucar

7 Uhr: der Wecker klingelt. Es ist stockfinster und Nieselregen rinnt an den Fenstern herab.
Haben wir vom Urlaub in Chile nur geträumt und müssen nun ins Büro?
Nein-alles ist gut. Wir liegen in unserem Hotelbett mit Meeresblick und der Niesel sind nur Wassertröpfchen aus den Schwaden des Morgennebels am Meer.
Frühstück auf dem Balkon mit “Pan, Queso und Leche” und schon kanns losgehen.
Es liegt eine lange Etappe vor uns.
Noch 250 Kilometer auf der Panamericana, dann geht’s ab von der großen Straße bis nach Huasco. Am Früchtestand von Carlos ist Treffpunkt für alle. Hier geht es ab auf die ersehnten unbefestigte Pisten.
Endlich Staub. Und die Sonne lacht dazu. Keine Menschenseele begegnet uns hier. Mit viel Speed geht es am stahlblauen Meer entlang. Kakteen stehen überall; rot blühend. Der erste verläßt unseren Weg, der zweite und der dritte und nun holpern, schlingern und driften alle 16 Autos über teils tiefen Sand, Stein und Geröll; über allem liegt ein Hauch Kumplungsgeruch. Dann gelangen wir zur Bahia Salado und ein weißer herrlicher Sandstrand liegt vor uns. Kurzer Kontakt mit dem Pazifik und ein Prost auf die Rallye mit “Kristal”.
Doch jetzt wird’s erst richtig lustig und an dieser Stelle können wir “á la Afrika” die “Einsandeliste” beginnen: der weiße Sand wird tiefer und tiefer, die Dünen höher. Einer nach dem anderen kommt an die Grenze des 4 Wheels und 20 Leute schieben und rütteln an den eingesandeten Boliden.
Irgendwann treffen wir dann doch wieder auf feste Straßen, die uns - via “Einkaufststop Chaneral” zu unserem Tagesziel “Pan de Azucar” bringen.
Die Sonne versinkt unglaublich kitschig im Meer.
Es ist schon dunkel, als alle Zelte am Strand stehen. Die Spaghettis kochen, die Weinkorken ploppen - es war ein unglaublicher cooler Rallyetag,

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