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13.Etappe: Hinter Erster Düne (Wüstencamp zwei) - Strand

Mit diesem Gedanken waren wir gestern in die Betten geschlüpft und heute am Morgen wieder aufgestanden.

Wir wollten nicht nur an den Strand, sondern auf den Strand.

 

Deswegen starteten wir ziemlich früh. Zwei lange Sandpassagen (Dünen) mussten wir als erstes bewältigen.

 

Der VW Synchro („Speedy Conzales“) am Haken vom „Spätzle Express 2.0“ bekam Gesellschaft. Auch der Mercedes 190E („Anulu 3.2“) hing plötzlich am Haken. Der Zustand „wenig Leistung“ ging in den Zustand „keine Leistung“ über und so musste der Mercedes seine „Fahrt“ als Wimpel vom „Swat Rallye Team“ fortsetzen.

Der Range Rover des Teams merkte den Mercedes kaum. Ab und zu löste sich der Knoten am Abschleppseil. Immer wieder standen beide getrennt voneinander am Wegesrand oder im Wege.

 

Ein paar Einsandungen verzögerten die Fahrt, aber wir lagen gut in der Zeit. Spätestens 13 Uhr wollten wir am Atlantik sein. Die Ebbe wartet nicht!

 

Ein paar der üblichen Opfer - diverse Plastikteile oder sogar ganze Stoßstangen - forderten die langen Sandpassagen, hielten uns aber nicht länger auf.

 

Dann sahen wir den Atlantik schon bzw. hätten ihn sehen können, wenn nicht so viel Sand in der Luft gelegen hätte.

 

Kurz vor ein weiteren Düne - der Muscheldüne - sahen wir das Asphaltband der neu gebauten Straße vom Mamghar nach Nouackchott. Dort lieferten wir drei Teams ab. Sie wollten auf der Straße nach Nouackchott rollen. Team „Speedy Conzales“ traute ihrer defekten Kupplung die (mögliche) Strandfahrt nicht zu. Team „Utz brothers goes Dakar“ hatte immer noch Probleme mit der Servolenkung. Vor allem aber waren ihre Stoßdämpfer hinüber. Und Team „desert champions“ hatte Probleme mit der Größe ihres Rallyeboliden (?).

 

Noch schnell ein Gruppenbild mit unseren militärischen Begleitern. Über die Muscheldüne gedüst. Schon waren wir in Mamghar.

 

Kinder, aber auch Erwachsene kamen angerannt und riefen „Gadeau. Gadeau.“ (franz. Geschenk). Da wussten wir es. Die Zivilisation hat uns wieder!

 

Vor allem aber waren alle gespannt. Würden die Wüstenguides die frohe Botschaft verkünden: „Eine Fahrt auf dem Strand ist möglich“?

 

Tatsächlich. Der Strand sah gut aus. Endlich - nach zwei Rallyes mit ungünstigen Standverhältnissen - war es wieder einmal möglich am Strand entlang zu flitzen und sogar eine Nacht zu verbringen.

 

Über die Düne, die uns noch vom Atlantik trennte, „flogen“ wir geradezu hinüber. Nach einer relativ kurzen Fahrt an der Wasserkante entlang sandeten wir unser Rallyeboliden planmäßig ein. Und dann - Tagesfreizeit!

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Kommentare: 1

Kommentar von Liebau Dietmar // 20.03.2018

Wir begleiten euch jeden Tag kommt gut an Gruß Dietmar und Elvira

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