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Rallye – April 2022

Sand, Sand und noch mehr Sand. Überall Sand.Mittlerweile häufte sich der Sand in unseren Rallyefahrzeugen. In jede noch so kleine Ritze schlich sich der Sand. In jeder Pore unserer Haut befand sich Sand. Der Sand knirschte zwischen unseren Zähnen. Im Essen machte sich Sand breit. Und unter den Rädern unserer Boliden befand sich natürlich auch Sand - meistens jedenfalls.Der Wind der immer um unsere Ohren

Von der Versteckten Düne ging es heute erstmal wieder auf die Straße in Richtung Nouackchott, nicht ohne ein erstes Feststecken im Sand. Die nächsten ca. 150 Kilometer durften die Räder unserer Rallyeboliden ein letztes Mal Asphalt genießen bevor es endgültig in den Sand ging.Aber auch auf der Straße wehte uns genau dieser schon um die Ohren. Dann war es soweit - der Spaß im Sand konnte beginnen.Der

Stilecht empfang uns die Wüste mit einem waschechten Sandsturm! Ein paar Stunden vorher fuhren wir gemeinsam vom Rasthof Barbas zur Grenze. Raus aus Marokko, durch das halb asphaltierte Niemandsland und rein nach Mauretanien. Auch auf Grund der wenigen Fahrzeuge (16) ging alles relativ schnell. Ungefähr fünf Kilometer hinter der Grenze etwas abseits der Straße sollte unser Nachtlager an der sogenannten „Versteckten Düne“ sein. Auf den letzten Metern davor

Wir sagen jetzt mal kurz Tschüß! Wir verschwinden heute für ein paar Tage im größten Sandkasten der Welt - in die Sahara!Auch große Kinder müssen manchmal spielen. Und genau das tun wir jetzt die nächsten Tage.Sobald wir in Nouackchott sind geht es weiter mit der täglichen Berichterstattung. Und natürlich erfahrt ihr dann auch alles über unsere Abenteuer in der Wüste. Momentan hocken wir noch am Rasthof

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Wüstenvorbereitung.Ursprünglich mal als Ruhetag gedacht verhält es sich mit diesem Tag genauso wie mit dem Ruhetag in Marrakesch. Alle brauchen ihn irgendwie, aber keiner will ihn.Der Tag begann mit einem Briefing welches noch bei Collin stattfand, unserem Gastgeber für die vergangene Nacht. An dieser Stelle nochmals großen Dank an die hervorragende Bewirtung!Die meisten Teams fuhren im Anschluss

Am Morgen erwachten wir im Wüstencamp „Le Camp Bédouin“ nachdem es in der Nacht noch eine kleine Überraschungsgeburtstagsparty gegeben hatte.Wieder lagen viele spannende Kilometer über den Tag verteilt vor uns.Rechts der nicht immer sichtbare Atlantik. Links das immer sichtbare „Nichts“. Gelegentlich trabte links oder rechts ein Kamel (die hier Dromedare heißen) durchs Bild. Und in der Mitte wir.Am Abend landeten wir dann wieder abseits der

Die letzten Berge und Hügel wurden überquert. Die letzte Palmenbewachsene Schlucht wurde durchquert.Links in weiter Ferne sehen wir noch die letzten Ausläufer des Antiatlas. Rechts sehen wir den meist sehr nahen Atlantik.Kamele (genauer gesagt Dromedare) sehen wir jetzt öfters. Meist auf Schildern und manchmal sogar echte aus Fleisch und Blut.Auch die Chance andere Rallye-Teams zu sehen steigt ab heute enorm, denn spätestens seit Guilmim fahren

Wir müssen alle über den Atlas - irgendwie und irgendwo! So heißt es üblicherweise bei dieser Etappe. Da aber ein großer Teil der Teams schon gestern Marrakesch in Richtung Essaouira verließen, hatten sie damit den Atlas schon irgendwie - das irgendwo ist ja nun beantwortet - fast überquert. Einzig die vier Teams „Schietbüdel“, „The Rolling Feed Elite Solution Corporation Deluxe“„ToLa“ und „Pink Lady und Kamel“ hatten sich

Marrakesch oder Essaouira oder doch lieber Agadir?Laut Roadbook sollte heute eigentlich Ruhetag in Marrakesch sein. Die wenigsten nutzten diesen Tag jedoch dazu. Eigentlich verbrachte nur Team „Erfordia21“ mehr als eine Nacht in Marrakesch. Überhaupt war der dortige Campingplatz recht spärlich besucht. Hat sich wohl noch nicht herumgesprochen das die Landes- bzw. Seegrenzen zwischen Europa und Marokko wieder geöffnet sind.Vielleicht war es den Rallyepiloten hier dann auch