20. März / Tag 12: Grenze Mauretanien
Frühstück im „Barbas“ und der Spannungsbogen steigt. Gleich fahren wir gemeinsam zur Grenze. Voraussichtlich werden wir dort den ganzen Tag verbringen. Ab morgen spielen wir dann im größten Sandkasten der Welt - der Sahara. Ich nutze hiermit die Gelegenheit uns vorerst zu verabschieden. Vermutlich werden wir bis Nouakchott keine Möglichkeit haben etwas zu senden. Sobald wir dort sind melden wir uns wieder. Versprochen!

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Die Rallyefahrzeuge stehen wüstentauglich gepackt auf dem letzten Rastplatz vor der Grenze zu Mauretanien. Tagesaufgabe erfüllt!

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Heute hat es uns buchstäblich nach Dakhla geweht. Links (fast) nichts, rechts der Atlantik und in der Mitte auf der schon erwähnten Route Nationale Marocaine wir.

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Ab jetzt gibt es für uns alle nur noch eine Richtung - immer gen Süden. Und auch nur noch eine Straße - die Route Nationale Marocaine, die von Tanger nach Lagouira (Nouadhibou) führt.

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Heute kämpften wir uns über den Atlas. Aber zuvor hieß es Abschied nehmen.

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15. März / Ruhetag in Marrakesch
Marrakesch hat viele Namen. „Die Perle des Südens“, „Die rote Stadt“ oder „Ockerstadt“. Schon von vielen Poeten wurde der Stadt ein dichterisches Denkmal gesetzt. Für uns ist die Stadt einfach ein toller Spot für den ersten Ruhetag.

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Die Helden der Autobahn sind da! Nach einem Gewaltritt von Dresden nach Marrakesch sind letzte Nacht endlich auch die „Wüstenflöhe unter Aufsicht“ zu uns gestoßen.

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Marokko - ein Land voller Gegensätze. Ein Land welches trotz aller Modernität noch immer versucht das Traditionelle zu bewahren (oft sicher ungewollt). Ein Land in dem Menschen (meist Frauen) an den Straßen und Plätzen betteln, während reiche Marokkaner in großen teuren Autos über die selben Straßen fahren. Ein Land mit fortschrittlicher Stadtbevölkerung und traditioneller Landbevölkerung. Ein Land welches uns immer wieder mit freundlichen Gesichtern willkommen heißt. Und ein wundervolles Reiseland.

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Die letzten Kilometer in Europa liegen hinter uns. Vor allem unsere Rallyefahrzeuge werden wohl nie wieder die Gelegenheit bekommen auf europäischen Straßen zu rollen.

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Heute haben wir die Sierra Nevada bezwungen. Auf Meereshöhe begann der Tag und (fast) auf Meereshöhe endete der Tag.

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