39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag 10: Laayoune - Dakhla
Rechterhand der Atlantik, linkerhand meistens nichts – und in der Mitte wir mit unseren bunt beklebten Rallye-Fahrzeugen, schön verteilt zwischen Laayoune und Dakhla. Wer es anders herum sah, hatte sich definitiv verfahren.
Auch wenn es scheinbar nicht viel zu sehen gab, langweilig war die heutige Etappe trotzdem nicht.
In Laayoune hatte Team „Africa 1“ endlich eine Werkstatt gefunden, in der sie den Ladeluftkühler ihres VW T5 reparieren lassen konnten. Auf der Strecke wurden weitere Strafzettel gesammelt. Es war Zeit für ein bisschen Spiel und Spaß im Sand – mit oder ohne Fahrzeug. Eines der wenigen noch vorhandenen Schiffswracks wurde gesichtet. Kamele wurden genötigt, für Fotos zu posieren. Kurz vor Dakhla wurden wieder spektakuläre, vom Atlantik unterspülte Klippen auf ihre Tragfähigkeit getestet.
Und ganz ohne Schadensmeldung geht es bei uns nicht – diesmal jedoch (nur?) ein Loch in der Scheibe (Team “Ostblock-Customs”).
Am Ende der Etappe hatte man die Qual der Wahl: entweder den vollen Komfort eines Hotelzimmers in Dakhla oder eine weitere spartanische Camping-Nacht (auf einem privaten Grundstück), dafür aber mit afrikanischem Büfett.
PS: In Agadir konnte heute das bestellte Ersatzteil (Zündspule) für den BMW 5er von Team „0-8-5 er 2“ abgeholt und später eingebaut werden. Die beiden „0-8-5 er“-Teams sind ebenfalls auf dem Weg nach Dakhla.
