39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag12: C. Bir Gandouz - Grenze - Versteckte Düne
Nach der wirklich allerletzten Nacht in Marokko fuhren wir über eine ziemlich einsame Straße zur Grenze.
Dort waren wir jedoch nicht die einzigen. Die marokkanische Ausreise ging dann aber doch ziemlich schnell, auch weil wir bevorzugt behandelt wurden. Nach nicht einmal zwei Stunden standen wir alle im Niemandsland.
Teils auf Asphalt, teils auf holpriger Piste legten wir die vier Kilometer bis zur mauretanischen Grenze zurück. Die mauretanische Einreise dauerte zwar etwas länger, war mit etwa fünf Stunden aber dennoch fast rekordverdächtig schnell.
Um sich die Wartezeit ein wenig zu verkürzen bastelte Dirk (Team „VIATEC Altenburg“) etwas an seinem Mercedes MB 100 herum. Die Lichtmaschine drohte sich zu verabschieden. Ein Befestigungsbolzen war aufgrund von Materialermüdung abgebrochen. Vorerst wurde sie notdürftig fixiert. Die endgültige Reparatur – es wurde eine alternative Befestigung konstruiert – erfolgte später an der ‚Versteckten Düne‘.
Dorthin fuhren wir gemeinsam, nachdem alle eingereist waren.
Hier blieb uns sogar noch etwas Zeit für Spiel und Spaß im Sand – und das bei Tageslicht.
