39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag3: Nîmes - Valencia

Der Tag begann für viele mit Regen. Also keine gute Konstellation zum Schrauben an Rallye-Fahrzeugen. Und so wurde nur schnell der Reifen am Ford Mondeo (Team „Kirchbikes 1“) gewechselt und anschließend Nîmes verlassen.

Ein großer Teil der Rallye-Teams hatte zum Glück das Regengebiet  schon gestern verlassen. Einige der Teams befinden sich aktuell schon in der Nähe von Algeciras, dem morgigen Etappenziel laut Roadbook. Und sogar in Marokko sind schon ein paar Teams („Lyonerexpres“, „Escarglods“, „The Dudes-Wüstenkoggen“, „Wüstenkoggen-Hanseaten“ und „ABT-Gemütliche Wüstenkoggen e.V.“).

Ansonsten rollt der Rallye-Tross - wie gestern schon - mehr oder weniger.

Heute vor allem „weniger“: Der VW T4 von Team „Fosca“ klagt über Ölverlust und weitere „Krankheits-Symptome“ wie häufiges Ruckeln des Motors. Die möglichen Ursachen (laut Diagnose-Gerät) sind ein defekter Nadelhubsensor, lockere Kabel oder irgendwas mit der Einspritzpumpe. Eine Lösung des Problems ist noch nicht in Sicht, also fährt der VW T4 erst mal so weiter.

Der VW Golf4 von Team „Wüstenwölfe Vater&Sohn on Tour“ hatte heute Probleme mit dem Turbolader, ein abgerissener Schlauch. In einer (O-Ton: „Super“)-Werkstatt wurde der passende Schlauch vom Werkstattbesitzer aus einem Kunden-Auto ausgebaut und in den VW Golf4 eingebaut.

Ein weiteres Fahrzeug der Marke VW (Team „Ostblock-Customs“, VW T5) hat ebenfalls Motor-Aussetzer. Vermutlich ist der Pumpe-Düse-Leitungssatz-Kabelbaum (befindet sich im Motor) verschlissen. Es gibt jetzt zwei Optionen. Morgen wird eine deutschsprachige Werkstatt aufgesucht und eventuell kann der VW dort repariert werden. Eine weitere Option ist ein per Flieger nachreisender Rallye-Teilnehmer der das Bauteil nach Agadir mitbringt.

Der VW Sharan (schon wieder VW!) von Team „Kirschebikes“ fährt immer noch im Notlauf - manchmal. Irgendwas mit dem Turbo. Aber es geht voran.

Die Aachener Wüstenfüchse hatten kurzzeitig kein Licht an ihrem Citroën Jumper. Jetzt haben sie wieder Licht.

Und der Dacia von Team „Sand(h)ero“ hat am Abend halb zehn in Valencia endlich seinen heute Früh in Nîmes gekauften Dieselfilter eingebaut bekommen und zusätzlich noch einen neuen Luftfilter. Mal sehen was als nächstes kommt.

Das ist für heute eigentlich auch das passende Schlusswort.

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39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag2: Mulhouse - Nimes