39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag8: Marrakech - Aglou Plage
Über den Atlas bis an den Atlantik sollte es heute gehen. Dabei gab es mehrere mögliche Routen – jede mit ihrem eigenen Charakter und ihren eigenen Abenteuern.
Über enge Serpentinen und schmale Fahrbahnen, durch rote Städte und eine raue Berglandschaft mit Steinplateaus und kleinen Berberdörfern, spektakuläre Abgründe und endlose Täler , über legendäre Pässe oder durch das Tal der Palmen. Am Ende wartete schließlich der salzige Wind des Atlantiks. Es sei dann man wollte noch einen Abstecher zum Beispiel zu den „Blauen Felsen von Tafraoute“ (Les Rochers Peints) unternehmen.
Ausgebremst wurden die Rallye-Teams durch Baustellen, eine Reifenpanne (Team „Kirschebikes 1“, Ford Mondeo), eine nicht funktionierende Klimaanlage (Team „The 507“, VW Bora) und Zündaussetzer ( Team „0-8-5 er 1“, BMW 5E).
Die Baustellen existieren vermutlich noch immer, der Reifen wurde gewechselt, die Klimaanlage wurde repariert und die Zündaussetzer? Der BMW 5E bräuchte eine neue Zündspule. Aber diese schnell zu organisieren ist ziemlich aussichtslos. Das Fahrzeug läuft jetzt nur noch mit fünf Zylindern statt sechs und wird wohl voraussichtlich erst mal so weiter fahren müssen.
Ansonsten sind alle wohlauf. Die Rallye-Teilnehmerzahl hat sich heute nochmals erhöht. Die „Nachflieger“ sind endlich angekommen.
Zur Stunde wird auf dem Campingplatz in Aglou Plage noch ein wenig gefachsimpelt - über Zylinder im Allgemeinen und BMW im Besonderen. Doch langsam kehrt Ruhe ein, und bald ist nur noch das Rauschen des Meeres zu hören.
