39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Ruhetag in Marrakech

Erster Ruhetag! Endlich! Jedoch scheint die Definition eines Ruhetages recht unterschiedlich zu sein, denn nur einige der Teams haben ihn in Anspruch genommen.

Andere machten lieber weiter die marokkanischen Straßen unsicher. Aber warum auch irgendwo faul in der Sonne liegen, wenn es doch so viel Neues zu sehen gibt und noch so viele spannende Abenteuer auf uns warten?

Ohnehin waren viele noch irgendwo unterwegs und kamen erst im Laufe des Tages auf dem Campingplatz in Marrakech an.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die gestrigen „Invaliden“ (Mercedes MB100 von Team „VIATEC Altenburg“ und der BMW 530D von Team „0-8-5er 2“) schon ihre Ersatzteile bekommen und waren repariert worden.

Der Dacia von Team „Sand(h)ero“ stand eigentlich nur neben dem Mercedes MB100, ließ sich aber prophylaktisch ebenfalls das Radlager vom hiesigen Mechaniker wechseln.

Während auf dem Campingplatz an den Fahrzeugen herumgeschraubt wurde, besuchten einige Teams das Werkstattviertel der Stadt – nicht auf der Suche nach Ersatzteilen, sondern auf der Suche nach dem besten Fotomotiv.

Wer einmal in Marrakech ist, muss natürlich den Djemaa el Fna besuchen – am besten am Abend, wenn die Garküchen aufgebaut sind und Gaukler sowie Schlangenbeschwörer den Platz bevölkern – und anschließend durch die Souks schlendern. Vorher auf einem der Terrassenrestaurants den Sonnenuntergang zu genießen, ist in Marrakech ebenfalls eine gute Idee.

Ab dem späten Abend wurde in einen Geburtstag hineingefeiert.

PS: Einige Rallye-Teams haben Marrakech komplett ausgelassen und bezwangen heute schon das Atlasgebirge. Teilweise mit nochmaligen Schneekontakt.

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39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag6: Briech - Marrakech