39. Rallye Dresden-Dakar-Banjul - Tag 18: Nouakchott - Saint Louis

Auf nach Saint Louis im Senegal.

Am Treffpunkt an der Ausfallstrasse verabschiedete sich Nouakchott von ihrer unschönsten Seite: Mit Müll so weit das Auge blickt und die Nase riecht, dreckigen Industriebetrieben - Bildern die eigentlich nur in schwarzweiß zu ertragen sind.

Auf unserem weiteren Weg kamen wir an zahlreichen Dörfern vorbei mit teils exotischen Namen die uns bekannt vorkamen.

Wir durchquerten die kleine Stadt Tiguent und bogen in Keur-Macene in Richtung Diama-Damm ab. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter in Richtung Diawling Nationalpark. Auf oder wahlweise neben dem Damm wurde es nochmal sehr staubig und teilweise sehr holprig.

Das Team „Jam Jam & Julien“ nahm mit seinem Ford Mondeo eine fiese Querrinne wohl etwas zu optimistisch und schlug hart mit dem Kühler auf. Die Folgen: Kühlerleitung gebrochen, Lüfter ausgehakt und Lüfterschlauch abgerissen. Mit einer Mischung aus Improvisation und Schrauber-Magie dauerte es dann doch eine ganze Weile alles wieder instand zu setzen. Der Ford Mondeo rollte schließlich wieder, als wäre (fast) nichts gewesen.

Normalerweise kann man im Diawling Nationalpark jede Menge Tiere sehen – Pelikane, Schwarzstörche, Flamingos, Primaten, Warzenschweine und viele mehr. Zumindest theoretisch. In der Praxis sieht man nämlich vor allem eines: die Staubwolke des vorausfahrenden Fahrzeugs.

An der mauretanisch-senegalesischen Grenze dauerte es eine ganze Weile, vor allem die Ausreise zog sich in die Länge. Die Einreise hingegen ging relativ schnell.

In Kolonne fuhren wir anschließend noch etwa 35 Kilometer bis nach Saint Louis. In der Dunkelheit wurschtelten wir uns durch das abendliche Treiben und erreichten schließlich sehr spät unser Hotel.

Dort erwies sich vor allem die Bar als Besuchermagnet – endlich gab es wieder kalte Getränke.

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